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1864-2014

150 Jahre GrandHotel

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace)

Kurhaus Tarasp       Erbaut: 1862-64      Eröffnung: 26. Juli 1864      Geschlossen seit: 15. August 2010

 

 

Zeittafel Grand Hotel Kurhaus Tarasp (Scuol Palace)

1562:  Der Zürcher Arzt und Naturforscher Conrad Gessner schreibt "Seit ich im vorigen Sommer in den Rhätischen Alpen die Salzquelle getrunken, befinde ich mich immer wohl, und zwar weit besser als seit Jahren"

1805: Der Schweizer reformierte Geistliche und Naturwissenschaftler Lucius Pol (Dekan Pol: *1754; † 1828) schlägt vor, auf dem Wieland'schen Gute in Nairs ein Kurhaus zu erreichten.

1843: Bau der ersten Trinkhalle auf der rechten Innseite

1859-1860: Die Familie Wieland de Mustenegg verkauft den Hof Nairs (Wielandsches Gut, einst Lehenshof der Herren von Tarasp).

12. Juni 1860: Gründung der Tarasp-Schulser Gesellschaft

1861: Der Architekt Felix Wilhelm Kubli (St. Gallen) und der Ingenieur Ulysses Gugelberg-Von Moos (Maienfeld) erstellen einen "Generellen Überbauungsplan für ein Kurhaus"

1860-61: Johann Raget-Faller aus Tschappina erbaut Holzbrücke nach Plänen von Ingenieur Ulysses Gugelberg-Von Moos eine gedeckte Holzbrücke über den Inn bei Nairs.

1862: Bau des Carolagebäudes am rechten Innufer (zur Fassung der Carolaquelle, welche beim Brückenbau entdeckt wurde) und Bau der Straße von Nairs nach Vulpera (durch Oberingenieur Albertini aus Samedan). Neben der Carolaquelle (benannt nach der Tarasp-Besucherin Carola von Sachsen) beherbergt das Gebäude den Bazar Stöckenius sowie Coiffeur, Apotheke, Räumlichkeiten für anglikanische Gottesdienste, das Elektrizitätswerk und Personalunterkünfte.

26. Juli 1864: Eröffnung des 18 Meter hohen und 150 Meter langen Kurhaus Tarasp (Bau von 1862-1864). Das Kurhaus erhält eine Glocke aus der Glockengiesserei Jakob Keller in Unterstrass bei Zürich. Der Grundriss des Hotels Kurhaus Tarasp dient später als Vorlage für zahlreiche prominente Hotelbauten: Waldhaus Vulpera (Nicolaus Hartmann der Ältere, im Jahr 1897) und Schweizerhof Vulpera (Karl Koller im Jahr 1900) und Waldhaus Sils (Karl Koller im Jahr 1905). Die ersten Jahre des Kurhaus Tarasp sind nicht unproblematisch. Noch im Jahr 1938 veranschaulicht das "Dicziunari Rumantsch Grischun" den Begriff "bleich werden / in Angst geraten" folgendermaßen: "Ils acziunists del nouv stabilimaint da Nairs cumainzan a dvantar alvs, die Aktionäre des neuen Kurhauses in Nairs (Schuls-Tarasp) fangen an, bleich zu werden (in Angst zu geraten, Fögl 1864, 3, 3)."

1866-1867: In Folge des Deutschen Kriegs von 1866 bleiben auch in Tarasp die Gäste aus, was wiederum zum Konkurs des Kurhaus Tarasp im Jahr 1867 führt.

1876: Eröffnung der neuen Büvetta (Trinkhalle) an der rechten Innseite und der Villa Dependance auf den Grundmauern des alten Hofes Nairs (Beide Bauten durch Bernhard Simon aus Niederurnen)

1877: Der deutsche Schriftsteller Berthold Auerbach (*1812; † 1882) ist zu einem seiner Besuche in Tarasp und leiht sich ein "Buch über den Pessimismus" von Kurarzt Dr. med. Eduard Killias, wie aus einem überlieferten Brief hervorgeht. Auerbachs Tarasper Spruch "Die Alpenluft voll Heilskraft / Heilkräft'ger Quell im Grunde / Vereint Dir neues Leben schafft / So atme, trink, gesunde! ziert noch heute das innere der Tarasper Büvetta (Trinkhalle).

3. September 1883: Einweihung der englischen Kirche in Nairs

1886: Acht Jahre nach dem im Kulm Hotel St. Moritz das erste Elektrische Licht der Schweiz anging wird der Kurhaus-Tarasp-Komplex für über 70.000 Franken elektrifiziert. 

So meldet das Centralblatt für Elektrotechnik im Jahr 1886: "Tarasp (Engadin). Das hiesige Curhaus hat eine elektrische Beleuchtungsanlage von ca. 500 Glühlampen und 12 Bogenlampen erhalten. Die Anlage wurde von dem bekannten Elektriker Möhring ausgeführt und soll recht gut functioniren. Insbesondere gewinnt die Buhe der Bogenlampen nach der neuesten Möhring'schen Erfindung die Herzen aller Curgäste. Die Lampen brennen unter Vorschaltung geeigneter Widerstände mit 120 V Spannung. Tarasp ist in der glücklichen Lage, sehr viele noch ungezählte Pferdestärken zu besitzen, es kommt also auf die Kraft nicht an."

Noch 1901 schreibt der Arzt Dr. A Vogelsang "Kurhaus Tarasp und die grossen Hôtels in Vulpera sind mit elektrischem Licht beleuchtet, in Schuls ist man mit dessen Einrichtung beschäftigt."

1887: In der dritten Auflage der Broschüre "Der Kurort Tarasp-Schuls seine Heilmittel und Indikationen" schildert der Kurarzt des Kurhaus Tarasp Dr. med. Jacob Pernisch die Einrichtung eines "Absonderungshauses": "Für allfällig eingeschleppte Fälle ansteckender Krankheiten wurde ein eigenes Absonderungshaus erstellt, das, ungefähr eine halbe Stunde vom Kurhaus entfernt, auf einem isolirten Hügel, Baraigla genannt, liegt."

1891: „Der bewährte Naturforscher und langjährige Kurarzt zu Tarasp“ Dr. med. Eduard Killias stribt am 14.11.1891. Selbst in fernen Berlin berichten die Zeitungen davon. So schreibt die Vossische Zeitung am 16. Dezember 1891, dass seine Heimat in ihm "den Mittelpunkt ihre gesamten naturwissenschaftlichen Strebens, das sich in seiner Person gewissermaßen verkörperte" verliere."

Um 1900: Der Hotelmaler Otto Haberer-Sinner (*1866; † 1941) fertigt die Jugendstilwandmalereien im ansonsten im Neobarock gehaltenen Vestibül des Kurhaus Tarasp. 1905 fertigt Otto Haberer-Sinner die Fassadenmalerei mit Porträts aus der Bündner Geschichte an der Villa Engiadina Scuol Stadun 402.

4. September 1904: Jon Sarott Bischoff und Padruot Fried schießen in der Flanke des Piz Pisoc den letzten Bär der Schweiz. "Die Kurhaus Tarasp AG zahlte ihnen 400 Franken für 116 Kilo Bärenfleisch, vom Hotelkoch zu kleinen Portionen verarbeitet. Später stand das Viech mit seinen braunen Murmelaugen im Speisesaal."

1912-1913: Bau des „Neuen Bade- und Kurmittelhauses des Kurhaus Tarasp“ am linken Innufer durch die Architekten Valentin Koch und Ernst Seiler (St. Moritz) neoklassizistische Ausführung mit Jugendstilelementen unter Verwendung von Tarasper Tuffstein. Die Keller des alten Maschinenhauses werden integriert (siehe auch Th. Dorta "Schweizerische Baukunst" Heft III 1913 Seiten 33 bis 35).

August 1928: Robert Musil ist zu Gast im Kurhaus Tarasp und äußert sich in seinen Tagebüchern über die Schweizer sowie die Changement-Maßnahmen beim Saisonschluß in Tarasp-Vulpera. "Höflich nur, wenn Nutzen dabei; denke Kurhaus Tarasp und Umquartierung der Gäste in Vulpera aus Waldhotel bei Saisonschluss. Die Schweizer wissen, was sich gehört, sie werden nie neue Liebenswürdigkeiten erfinden, aber die üblichen verkaufen sie als ordentliche Kaufleute. "

Juli 1932: Kurt Tucholsky ist zu Gast im Kurhaus Tarasp und prägt den ironischen Begriff „Salatorium“.

1936: Paul Klee ist zu Gast im Kurhaus Tarasp und lästert über die aus seiner Sicht mangelnde Qualität des Kurorchesters.

 1957: Ersetzung des zweigeschossigen Speisesaals im Westflügel durch Gästezimmer.

1962: Das Kurhaus Tarasp findet Eingang in den Roman „La Müdada (Die Wende)“ von Cla Biert (siehe insbesondere das Kapitel „Der Galaball“): „Licht blendet ihm die Augen. Er steht in einem hohen Saal; die Wände sind voll prunkvoller, goldgerahmter Spiegel“, an der Decke prangen Gemälde von Göttinen, Engeln, Waldschraten, Teufeln und Feen.“

1963: Umgestaltung der Büvetta (Trinkhalle) nach Plänen von Manz und Harter (Chur).

 1965: Domenic Gaudenz (Men Gudench) konstatiert in seinem Artikel „Grand Hotel Kurhaus Tarasp“ welcher anläßlich zum 100 Jahrestag dieses Hauses im Bündner Jahrbuch gedruckt wird: jetzt steht das Hotel völlig modernisiert, als eines der ersten Kur- und Diäthotels der Schweiz da“.

1968-69: Die gedeckte Holzbrücke wird durch einen Beton-Neubau ersetzt.

1972: Mitten in der Hochsaison kommt es zu einem Ausfall der Stahlbäder des Kurhaus Tarasp.

1978: Das Hotel Kurhaus Tarasp geht vorübergehend außer Betrieb.

1980: Die Tarasp-Schulser Gesellschaft (Tschag), welche seit 1860 besteht, wird aufgelöst.

1982: Erste Wintersaison im Kurhaus Tarasp. Sanierung des Hauses von 1982-1984 durch die Hotelierdynastie Senn aus Pfunds (Österreich).

1986: Die Besitzerfamilie Senn des Hotels Scuol-Palace plant das Badehaus in Nairs in ein Künstlerhaus umzuwandeln. Beginn des Artists-in-residence Programms in Nairs durch die Stiftung BINZ39 (Henry F. Levy).

1987: Konkurs Kurhaus Tarasp und Erwerb des Badehauses in Nairs durch Henry F. Levy.

1990: Die Einfache Gesellschaft Clemgia Tarasp AG (G. Testa & Co./Fratelli Triacca SA) kauft das «Kurhaus Tarasp» für 5,5 Millionen Franken und verpachtet es an den Robinson Club, welcher das Kurhaus Tarasp in "Scuol Palace" umbenennt und als Clubhotel mit 116 Zimmern führt.

1999: Der Architekt und Künstler Christof Rösch übernimmt die Künstlerische Leitung von Nairs.

2005: Gründung der Fundaziun NAIRS. Die Liegenschaft Badehaus Tarasp geht von der Stiftung BINZ39 auf die Fundaziun Nairs über.

2006: Die Einfache Gesellschaft Clemgia-Tarasp verkauft das Scuol Palace für vier Millionen an die Friedmann GmbH

Mai 2006: Wiedereröffnung des Scuol Palace mit 120 Zimmern (230 Betten) als „größtes koscheres Hotel Europas“ (unter der Leitung von Abraham Friedmann)

22. Juni 2010: Das Personalhaus des Hotel Scuol Palace brennt vollständig aus.

August 2010: Schließung des Scuol Palace

2011: Umbenennung des Kulturzentrums in ‚NAIRS Zentrum für Gegenwartskunst’

2012: Das Konzept „NAIRS: A Global Village for the Arts” sieht vor, das Hotel Scuol Palace zu erwerben und als Künstlerhotel auszubauen: „Das Projekt hat zum Ziel, die grösstenteils leerstehende und von Verfall und Umzonung bedrohte historische Kuranlage Scuol/Tarasp langfristig und integral zu erhalten. Die in einmaliger Vollständigkeit erhaltene Anlage ist als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft.

2012: Gründung des Vereins „Pro Büvetta Tarasp“ zur Rettung der Trinkhalle (Büvetta) Tarasp.

16. April 2013: Die AZ Swiss Invest Finance Holding AG (Azim Utamuradov und Guido Lazzarini) unterzeichnen einen Kaufvertrag "leicht oberhalb des Schätzwertes" für das Hotel Scuol Palace. Der Schätzwert des Hotels liegt bei 6 Millionen Franken.

16. August 2013: Markus Testa von der vormaligen Eigentümergesellschaft (Einfache Gesellschaft Clemgia Tarasp) ersteigert für 2,35 Millionen Franken das Hotel Scuol Palace. Markus Testa erwägt folgende drei Nutzungsmöglichkeiten:

  1. (1) Verkauf des Hotels und Nutzung im Sinne des Konzepts „NAIRS: A Global Village for the Arts“,

  2. (2) Verkauf des Hotels und Nutzung als konventionelles Hotel,

  3. (3) Abriss des Hotels und Nutzung des Geländes als Gewerbezone. Für Variante 3, welche einer Zerstörung dieses Bauensembles von nationaler Bedeutung gleichkäme, wäre jedoch eine Umzonung erforderlich.

26. August 2013: Markus Testa, der Besitzer des Scuol Palace favorisiert die Umsetzung des des Konzepts „NAIRS: A Global Village for the Arts

20. November.2013: Das Hotel «Scuol Palace» wird an die Amerikanische Investorengruppe Scuol Palace Hotel LLC  verkauft.

2. April 2014: Die Firma "Scuol Palace Hotel LLC" möchte den Hotelbetrieb weiterführen und gleichzeitig mindestens 40% des Gebäudes für Zweitwohnungen nutzen.

26. Juli 2014: 150 Jahre Grand Hotel Kurhaus Tarasp (Scuol Palace)

Sommer 2014: Beginn der Renovierungsarbeiten für eine Neueröffnung des Hotel Scuol Palace

14. September 2014: Radiotelevisiun Svizra Rumantscha zeigt einen dreißigminütigen Film von Christoph Müller zur Vergangenheit und Zukunft des Hotel Scuol Palace: "Novitads da la rusna – da miraglia, concurs e siemis"

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Pressespiegel Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) und zum Künstlerhaus Nairs:

Südostschweiz, 26.09.2014: Inventarisierung im "Scuol Palace" Scuol"  "Die Gemeinde Scuol hat den Kunsthistoriker Leza Dosch damit beauftragt, alles, was im Scuol Palace in Nairs von historischem Wert ist, zu inventarisieren. (...) Weiter sei der Restaurator Ivano Rampa damit beauftragt worden, eine Voreinschätzung der Fassaden durchzuführen.

RTR Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, 14.09.2014: Novitads da la rusna - da miraglia, concurs e siemis "L’hotel Palace a Scuol è dapi quatter onns bandunà. L’emprim hotel da luxus da l’Engiadina Bassa ha in passà muventà." Dieser Film von Christoph Müller zeigt unter anderem die Scuol Palace Investoren Ethan Fingerer und Daniel Esses.

RTR Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, 04.09.2014: Stop da construcziun per il Hotel Scuol Palace "Perquai ch’igl è vegnì lavurà vid fanestras da l’hotel Scuol Palace, in hotel da 150 onns, ha la vischnanca decretà ils 21 d’avust 2014 in stop da construcziun per quel."

Bündner Tagblatt, 24.05.2014: Jetzt braucht es mehr als Lippenbekenntisse "Nairs ist ein wichtiger Motor und eine Drehscheibe für die Präsenz zeitgenössischer Kunst im Unterengadin geworden."

Südostschweiz, 02.04.2014: Zweitwohnungen im Hotel «Scuol Palace» "Das Gebäude soll weiterhin in erster Linie als Hotel betrieben werden."

Südostschweiz, 13.02.2o14: Teilrevision der Zonen in Nairs "Anstelle des Personalhauses des Hotels «Scuol Palace» ...  soll hier neu ein Gewerbegebäude entstehen.""

Südostschweiz, 20.11.2013: Hotel «Scuol Palace» an US-Investorengruppe verkauft "Die einfache Gesellschaft Clemgia Tarasp (EGCT) hat das Hotel «Scuol Palace» an die Amerikanische Investorengruppe Scuol Palace Hotel LLC mit Sitz in Delaware (USA) verkauft (...) Die Käufer beabsichtigen nun, das Hotel in Kürze zu renovieren und zu neuem Leben zu erwecken."

Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, 26.09.2013: Project Global Village pudess daventar realitad "Sco che Christoph Rösch, in dals iniziants dal project ha ditg ad RTR, èn els da buna speranza da pudair realisar il Global Village ils proxims 3 onns."

Il Chardun (la gazetta online), 29.08.2013: Quo vadis Scuol? "L'avegnir dal Scuol Palace. Resta quel ün oget da speculaziun? Han ils interessents, chi voulan realisar ün center dad arts cun ün concept persistent insomma üna schanza?"

Bündner Tagblatt, 26.08.2013: Besitzer favorisiert Künstlerhotel  "An der Fundaziun Nairs ist es nun, die erforderlichen Mittel zu sammeln, um das Hotel zu übernehmen und zu sanieren."

NZZ, 23.08.2013: Drehpause für den Versteigerungskrimi "Zudem ist da noch die Kulturstiftung Nairs, die im Badehaus des «Scuol Palace» ein Zentrum zur Förderung zeitgenössischer Künste betreibt und weiterhin die Idee verfolgt, im Haupthaus ein «Global Village for the Arts» einzurichten."

Engadiner Post, 16.08.2013: Testa hat das Hotel Scuol Palace wieder! "Für uns ist es von zentraler Bedeutung, dass die Nutzung der Liegenschaft vorwärtskommt und damit der Zerfall des Gebäudes verhindert werden kann"

SRF, 16.08.2013: Ungewisse Zukunft des Hotels «Scuol Palace» nach Versteigerung  "Der frühere Besitzer ersteigerte das 150jährige Gebäude nun wieder für 2,35 Millionen Franken."

Bündner Tagblatt,17.07.2013: Der Garten als Bindeglied zwischen Hotel und Natur "Die einstige Pracht des Hotels «Kurhaus Tarasp» und der barocken Gartenanlage ist der Wildheit gewichen. Die städtebauliche Leistung der Architekten ist aber auch heute noch erkennbar."

NZZ, 04.04.2013: Das Hotel, das nicht unter den Hammer will  "Laut Christof Rösch, dem Direktor der Stiftung, möchte diese zusammen mit Partnern das ganze Hotel erwerben und es einer besonderen Nutzung zuführen: Der Hotel- und Restaurantbetrieb soll beibehalten und mit Ateliers, Event-Räumen und Arbeitsplätzen für Künstler, Architekten und Grafiker sowie einem Wohnbereich ergänzt werden."

Die Zeit, 03.01.2013: Die alte Dame liegt darnieder "...dass das Baugesetz im Gebiet des Scuol Palace lediglich Hotelbetriebe und Bauten für kulturelle Zwecke zulasse. »Und solange das Projekt der Fundaziun Nairs aktuell ist, sehen wir uns nicht veranlasst, eine Zonenplanänderung ins Auge zu fassen. Zumal dies politisch auch sehr, sehr schwer durchzubringen wäre.«"

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Tarasper Kurareal am linken Innufer (das gesamte Tarasper Kurareal links und rechts des Inns umfasst zwölf Bauten und drei Brücken sowie zwei Geysire):

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) Lageplan Gesamtübersicht mit Kurhausgarten.

 Bündner Tagblatt,17.07.2013: Der Garten als Bindeglied zwischen Hotel und Natur "Die einstige Pracht des Hotels «Kurhaus Tarasp» und der barocken Gartenanlage ist der Wildheit gewichen. Die städtebauliche Leistung der Architekten ist aber auch heute noch erkennbar."

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) Vestibuel- bzw. Postseite

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) mit winterlichem Kurhausgarten

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Blick auf die Unterengadiner Dolomiten

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) neobarockes Vestibuel Gesamtansicht

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) neobarockes Vestibuel mit Jugendstilwandmalereien (Cheminée-Seite des Vestibuels) des Hotelmalers Otto Haberer-Sinner (*1866; † 1941)

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) neobarockes Vestibuel mit Jugendstilwandmalereien (Bühnen-Seite des Vestibuels) des Hotelmalers Otto Haberer-Sinner (*1866; † 1941)

Zweigeschossiger Speisesaal im Westflügel. 1957 wird dieser Saal aufgegeben und durch Gästezimmer ersetzt.

 

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Neues Badehaus (Innseite).

Heute Künstlerhaus der Fundaziun Nairs (Zentrum für Gegenwartskunst)

 

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Neues Badehaus (Gartenseite).

Heute Künstlerhaus der Fundaziun Nairs (Zentrum für Gegenwartskunst)

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Villa-Dependance (Villa Victoria bzw. Villa Kurhaus)

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Post- und Telegraphengebäude Gesamtansicht

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Englische Kirche

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Englische Kirche Gesamtansicht

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Kegelbahn

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Tennisplätze

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Musikpavillon im Kurhausgarten (Innseite)

 

Tarasper Kurareal: Trinkpavillon Sfondraz-Quelle

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Oekonomie-Komplex mit den Stallungen (2013 abgerissen)

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Dependance

 

Kurhaus Tarasp (Scuol Palace): Geysir II (Im Garten der Villa Victoria)

Tarasper Kurareal am rechten Innufer:

Tarasper Kurareal: Büvetta (Trinkhalle)

 

Stempel Kurhaus Tarasp: "Tarasper Luzius: Europas bedeutendste Heilquelle"

 

Tarasper Kurareal: Carola-Gebäude mit Carola-Quelle (bennannt zu Ehren der Kurgästin Carola von Wasa-Holstein-Gottorp)

 

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Gedeckte Holzbrücke von über den Inn bei Nairs. Erbaut 1860/61 durch Rageth Faller aus Tschapina. Siehe auch der Artikel von Christian Fanzun "Die alte gedeckte Holzbrücke von Tarasp: Abschied von einem kulturhistorischen Baudenkmal"  im Bündner Tagblatt vom 21. Juni 1969.

 

 
 

Büvetta (Trinkhalle) mit Grand Hotel Kurhaus Tarasp und neuem Badehaus (um 1913)

 

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Tarasp-Vulpera Lageplan aller Hotels (Grand Hotel Kurhaus Tarasp trägt die Nummer 6) im Hintergrund die Berge Piz Ajüz, Piz Lischana, Piz St. Jon

 

 
   

Brief von A. Hertsch an Alt Ständerat Iwan Bally anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Bundesstaat"

Berühmte Gäste Grand Hotel & Kurhaus Tarasp

Postkarte eines Gastes des Kurhaus Tarasp vom 10. August 1925: "Anläßlich des eidgen. Bundesfestes am 1. August hatten wir im Kurhaus venezianische Nacht. Wer beschreibt den Zauber einer solchen Sommernacht? Höhenfeuer auf den Bergen im Kurhaus farbige elektr. Beleuchtung, Lampion, bengalisches Licht u.s.w. Die Musik fehlte auch nicht mit ihren süßen Weisen."

 

Ansicht eines Salons mit Balkon im Grand Hotel & Kurhaus Tarasp um 1887

 

Grand Hotel & Kurhaus Tarasp Diner anläßlich der Generalversammlung der Aktionäre am 18. Juni 1914

 

Grand Hotel & Kurhaus Tarasp: Küchenbrigade 1920

Ärzte Grand Hotel & Kurhaus Tarasp

Eingelagerter Gedenkstein "Dem Andenken des Dr. med J. Pernisch"

Gedenkstein Dr. med Eduard Killias am Eingang der Trinkhalle (Büvetta) Tarasp

 

Direktoren Grand Hotel & Kurhaus Tarasp

  • Walther (1874)
  • C. Gilbert (1892)
  • Fredy Buchli (von mindestens 1934 bis mindestens 1961)
  • Rolf Zollinger (1990)
  • Abraham Friedmann (2006-2010)

Im März 1955 wirbt Hoteldirektor Fredy Buchli mit folgendem Vers eines begeisterten Gastes um Kundschaft:

Sonnige Tarasper Zeit,

Landschaft voller Heiterkeit,

Ort gepflegter Gastfreundschaft

Quellgrund neuer Jugendkraft!

 

Legendäre Gartenanalagen des Grandhotel Kurhaus Tarasp (Scuol Palace)

 

Vorderseite der Werbekarte "Kurhaus Tarasp" 1955 mit gepflegtem Kurhausgarten in Blumenpracht

 

"Verwunschener Zauber vergangener Zeiten" (Bündner Tagblatt, 2013 ): Gärtnerei des Kurhaus Tarasp (Zustand im Jahr 2013). Ähnlich wie bei der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera verfügte das Kurhaus Tarasp über eine Gärtnerei, welche für die Bestückung und Pflege der berümten Blumenpracht des Kurhausgartens zuständig war.

 

Der Ruf der Parkanlagen des Kurhaus Tarasp war legendär: Schreiben Kurhaus Tarasp an die "Direktion der Freiherrlich von Friesen'schen Gartenverwaltung in Rötha" vom 01.09.1894.

 

Bündner Tagblatt,17.07.2013: Der Garten als Bindeglied zwischen Hotel und Natur "Die einstige Pracht des Hotels «Kurhaus Tarasp» und der barocken Gartenanlage ist der Wildheit gewichen. Die städtebauliche Leistung der Architekten ist aber auch heute noch erkennbar."

 

Brief eines Angestellten aus dem Kurhaus Tarasp vom 15. Juli 1929:

"Wunderbarer, tief blauer Himmel lacht über dem schönen Unterengadin. Tag für Tag kommen neue Gäste, um diese wirklich feenhafte Landschaft zu bewundern. Im Hotel geht es zu wie in einem Ameisenhaufen. Barone & Comptessen in edeler Auswahl von allen Gegenden Europas. Appartements sind bezogen worden von Industriellen und sonstigem hohen Getier im Preise von 160 - 400 Frs täglich. Die müssen allerdings noch mehr verdienen als der Kurhaus-Apotheker. - Samstag war grosser Ball "Gold-Rausch-Ball" mit wunderbarer Dekoration und Tanzamusements"

 

 
 

Etagenplan Grand Hotel Kurhaus Tarasp (um 1913)

 

Etagenplan Dépendance Poste (Postbureau und Camera Obscura) Grand Hotel Kurhaus Tarasp (um 1913)

 

 

Etagenplan Villa Kurhaus (auch "Villa Victoria" genannt) Grand Hotel Kurhaus Tarasp (um 1913)

Situationsplan Grand Hotel Kurhaus Tarasp (um 1913)

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last update: 15.07.2015